
In der Gemeinde Schenklengsfeld, wo bereits die älteste Linde Deutschlands steht, wurde nun auch eine „Digitale Dorflinde“ gepflanzt.
Gemeinsam mit Privatpersonen, Vereinen und Gewerbetreibenden konnten auf Initiative der Fraktion „Zukunft Miteinander“ insgesamt 12 WLAN-Hotspots realisiert werden. Das „Hessen-WLAN Schenklengsfeld“ erstreckt sich vom Turm am Weinberg über das Backhaus bis auf den Lindenplatz. Zudem wird die Landecker Straße ab dem Hydepark bis zur Kreuzung mit der Friedewalder Str./ Kanalstraße abgedeckt. Darüber hinaus wurde auch das Schenklengsfelder Freibad sowie das Tennisvereinsheim, in dem sich seit kurzem auch die evangelische Ortsjugendpflege Kuppenrhön befindet, mit WLAN ausgestattet.

Hessens Politik zeigt sich begeistert
„Mit der Digitalen Dorflinde konnten wir nicht nur einen Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen, sondern Schenklengsfeld auch für Besucher und Touristen attraktiver machen.“, so Bürgermeister Andre Wenzel. „Ich freue mich, dass dieses Projekt an so vielen Standorten umgesetzt werden konnte."
Auch die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus zeigt sich begeistert: „Gerade im ländlichen Raum sind WLAN-Hotspots eine gute Möglichkeit, eine zusätzliche Internetanbindung zu schaffen – und dies öffentlich zugänglich und kostenfrei. Ich ermuntere daher alle Kommunen, die noch keinen Gebrauch von der Förderung gemacht oder ihr Förderhöchstkontingent noch nicht ausgeschöpft haben, einen Antrag zu stellen. Die ‚Digitalen Dorflinden‘ bieten einen echten Mehrwert, egal ob für Bürgerinnen und Bürger vor Ort oder im Tourismus. Als Digitalministerin ist es auch mein Anspruch für schlanke Prozesse zu sorgen. Ich freue mich deshalb, dass uns das mit Blick auf unser WLAN-Förderprogramm offenbar einmal mehr gelungen ist. Insbesondere die hohe Zahl bereits in Betrieb genommener Hotspots beweist das“, so Sinemus weiter.
Seit 2018 am Pflanzen
Rund 3.500 Hotspots wurden seit September 2018 bewilligt, mehr als 3.100 Dorflinden sind bereits am Netz. Insgesamt haben schon mehr als 245 Kommunen in Hessen einen Förderbescheid erhalten, so dass mehr als die Hälfte aller Städte und Gemeinden von dem Programm profitieren. Mehr als 45 Millionen Mal wurden die Hotspots bisher genutzt. Die Förderquote beträgt bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Pro Kommune sind bis zu 40 Hotspots mit durchschnittlich je 1.500 Euro förderfähig.
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